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Die Stimme aus dem alten Radio

Cover: Die Stimme aus dem alten Radio

Ein Cosy-Krimi um ein altes Tonband, eine verschwiegene Stimme und ein Familiengeheimnis am See

Deutsch Band 4 der Reihe »Die Seehaus-Geheimnisse« von Andreas Reis.

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Worum es geht

Ein Radio ohne Strom. Und doch eine Stimme darin: „Wenn du das hörst, hat das Bild nicht gereicht.“

Mara Lenz hat im alten Seehaus-Café ein verstecktes Tonband gefunden – auf dem Magnetband eine Stimme aus dem Sommer 1996, brüchig, halb vom Rauschen verschluckt. Wer das Foto nicht beweisen konnte, hat gesprochen. Aber eine Aufnahme ist trügerischer als ein Bild: Man hört, was man hören will.

Gemeinsam mit Jonas und der Restauratorin Frau Dr. Seidel versucht Mara, die Stimme zu sichern, ohne sie zu verfälschen. Doch je tiefer sie in das alte Band hineinhört, desto klarer wird: Da spricht nicht nur eine. Und an einer entscheidenden Stelle fehlen ausgerechnet die Minuten, auf die alles hinausläuft.

Mara muss lernen, dass Hören Verantwortung bedeutet – und dass die Wahrheit über ihre eigene Herkunft näher liegt, als ihr lieb ist.

Der vierte Fall der Reihe „Die Seehaus-Geheimnisse“ – ein atmosphärischer Cosy-Krimi über Stimmen, die nicht verstummen, und über das, was zwischen den Geräuschen liegt. Jetzt mit Kindle Unlimited lesen.

Auf einen Blick

Reihe
Die Seehaus-Geheimnisse, Band 4
Umfang
475 Seiten (Taschenbuch)
Ausgaben
Kindle, Paperback
Sprache
Deutsch
Autor
Andreas Reis
Leseprobe
Kapitel 1 vollständig, kostenlos

Hörprobe: Kapitel 1 zum Anhören

Das komplette erste Kapitel, ungekürzt vorgelesen (17:02 Minuten). Die Aufnahme nutzt eine synthetische Stimme.

Leseprobe: Das Radio auf dem Tisch

Das erste Kapitel in voller Länge (2056 Wörter) - kostenlos lesen, ohne Anmeldung.

Das Knacken war nicht laut.

Eigentlich war es kaum mehr als ein winziger Bruch in der Stille, so kurz, dass Mara zuerst glaubte, das Holz des Tisches habe sich gesetzt. Alte Möbel taten das. Alte Häuser auch. Sie gaben nach, atmeten, erinnerten sich an Gewicht, an kalte Morgen, an Hände, die zu lange auf ihnen gelegen hatten.

Aber dieses Knacken kam nicht aus dem Tisch.

Es kam aus dem Radio.

Mara stand im geschlossenen Café und sah auf das kleine dunkle Gerät, das seit einer Stunde vor ihr lag, als habe es nie woanders hingehört. Das Radio stand nicht in der Mitte des großen Tisches. Nicht dort, wo gestern noch das Foto, Weras Brief und der Reparaturbeleg gelegen hatten. Sie hatte es ein Stück zur Seite geschoben, unbewusst vielleicht, als könne Abstand verhindern, dass alles wieder von vorn begann.

Der Morgen war grau.

Draußen lag der See flach unter dem Licht, ohne Glanz, ohne Bewegung, als hätte auch er beschlossen, nicht zu stören. Die Scheiben des Cafés spiegelten die leeren Stühle. Auf der Theke standen saubere Tassen in Reihen. Die Kaffeemaschine war ausgeschaltet. Kein Dampfen, kein Mahlen, kein Murmeln der Gäste. Nur das Haus, der Tisch und das Radio.

Und Mara.

Sie hatte die Nacht kaum geschlafen.

Nicht, weil sie Angst vor der Stimme hatte. Das wäre zu einfach gewesen. Angst hatte eine Richtung. Man konnte sich gegen sie stellen, sie benennen, ihr widersprechen. Was Mara wach gehalten hatte, war etwas anderes: die Erkenntnis, dass die Vergangenheit nun nicht mehr nur in Gegenständen lag, in Briefen, Bildern, Hüllen, Rändern und leeren Fächern.

Sie hatte gesprochen.

Oder begonnen zu sprechen.

Wenn du das hörst, hat das Bild nicht gereicht.

Der Satz hatte sich in ihr festgesetzt wie ein Splitter, den man nicht herausziehen durfte, weil er vielleicht etwas zusammenhielt. Clara. Oder die Stimme, die Clara sein konnte. Es war noch nicht geprüft. Nicht gesichert. Nicht übertragen. Frau Dr. Seidel hatte es am Abend zuvor mehrfach gesagt, leise und mit dieser sachlichen Strenge, die Mara inzwischen nicht mehr mit Kälte verwechselte.

Kein Urteil vor der Sicherung.

Keine Identifikation vor dem Vergleich.

Keine Geschichte vor dem Klang.

Trotzdem hatte Mara den Satz gehört.

Und was gehört war, ließ sich nicht mehr ungesehen machen.

Sie trat näher an den Tisch.

Das Radio roch nach Staub, Metall und kaltem Rauch. Nicht stark. Nur wenn man nah genug kam. Der Geruch lag in den Ritzen, im Stoff vor dem Lautsprecher, in der kleinen Öffnung an der Rückseite, wo Frau Dr. Seidel die Abdeckung wieder provisorisch eingesetzt hatte. Kalter Rauch, obwohl seit Jahren niemand in diesem Raum rauchte. Vielleicht Brandts Keller. Vielleicht alte Hände. Vielleicht eine Erinnerung, die sich an Material hielt, weil Menschen sie nicht tragen wollten.

Mara streckte die Hand aus und zog sie wieder zurück.

Sie hatte Dinge zu oft zu schnell berührt.

Briefe. Ketten. Fotos. Schubladen. Wahrheiten.

Das Radio sollte nicht das nächste werden.

Hinter ihr knarrte eine Diele.

„Du bist früh.“

Jonas stand in der Tür zum Café, den Schlüssel noch in der Hand. Seine Jacke war offen, als sei er nicht sicher gewesen, ob er bleiben oder sofort wieder gehen würde. Unter seinen Augen lagen Schatten. Er sah nicht zuerst Mara an. Sein Blick ging zum Radio.

„Ich war nie richtig weg“, sagte Mara.

Er nickte, als verstehe er das zu gut.

Er schloss die Tür hinter sich, aber nicht ganz. Der Spalt ließ einen Streifen Morgenluft herein, feucht und kühl. Für einen Moment mischte sich der Geruch des Sees mit dem Geruch des Radios. Wasser und Metall. Draußen und drinnen. Jetzt und damals.

Jonas kam nicht sofort näher.

„Hat es wieder etwas gemacht?“

Mara sah auf den Drehknopf. „Ich weiß nicht.“

„Du weißt nicht?“

„Es hat geknackt.“

„Wann?“

„Gerade.“

Jonas schwieg.

Das war neu. Früher hätte er gefragt, ob sie sicher sei, ob vielleicht der Tisch, die Heizung, das Holz, der Wind. Nicht aus Misstrauen. Aus Vernunft. Jetzt stand er nur da und sah auf das Radio, als habe Vernunft zwar noch Platz im Raum, aber nicht mehr das Recht, alles zu übertönen.

„Es ist nicht angeschlossen“, sagte er schließlich.

„Ich weiß.“

„Keine Batterie.“

„Ich weiß.“

„Dann kann es—“

Er brach ab.

Mara sah ihn an. „Sag es.“

„Dann kann es nicht einfach knacken.“

„Doch“, sagte sie. „Material kann arbeiten. Stoff kann sich lösen. Metall kann sich entspannen. Frau Dr. Seidel würde zehn bessere Gründe finden.“

„Und du?“

Mara sah wieder auf das Radio.

„Ich will keinen Grund erfinden, nur weil ich Angst vor dem falschen habe.“

Jonas trat nun doch an den Tisch. Neben das Radio legte er einen kleinen Zettelblock, den er offenbar aus seiner Jackentasche gezogen hatte. Keine große Geste. Nur etwas Praktisches. Etwas, das sagte: Wir hören nicht einfach. Wir halten fest.

„Dann schreiben wir es auf“, sagte er.

Mara nickte.

Er nahm den Stift.

„Uhrzeit?“

Sie sah zur Wanduhr. „Acht Uhr siebzehn.“

„Geräusch?“

„Kurzes Knacken. Einmal.“

„Dauer?“

„Einen Moment.“

„Aus dem Radio?“

Mara zögerte.

Jonas hob den Blick.

Sie hasste dieses Zögern und war gleichzeitig dankbar dafür.

„Wahrscheinlich aus dem Radio“, sagte sie.

Er schrieb es genauso auf.

Nicht mehr.

Nicht weniger.

Das war vielleicht Liebe, dachte Mara kurz, und erschrak über das Wort. Nicht romantisch. Nicht einfach. Eher eine Form von Respekt: jemand schreibt dein Wahrscheinlich auf, ohne es in Sicher oder Unsinn zu verwandeln.

Die Tür ging erneut.

Frau Dr. Seidel trat ein, als hätte sie nie vorgehabt, später zu kommen. Sie trug eine flache Mappe unter dem Arm und eine kleine Tasche mit Werkzeugen, die nicht nach Werkzeugen aussahen, eher nach medizinischer Zurückhaltung. Hinter ihr kam Hedda. Langsam. Schweigend. Mit einem Schal, den sie im Café nicht abnahm.

„Guten Morgen“, sagte Frau Dr. Seidel.

Niemand antwortete sofort.

Dann sagte Jonas: „Es hat geknackt.“

Die Restauratorin blieb stehen.

Nicht erschrocken.

Aufmerksam.

„Wann?“

Jonas reichte ihr den Zettel.

Sie las, nickte und legte ihn neben das Radio. Dann sah sie Mara an. „Haben Sie es berührt?“

„Nein.“

„Gut.“

Mara hätte diesen kurzen Satz früher als Kontrolle gehört. Heute hörte sie darin etwas anderes: Anerkennung dafür, dass sie gewartet hatte.

Hedda stand an der Tür und sah das Radio an, als sei es ein alter Gast, der zu spät zur eigenen Beerdigung gekommen war.

„Es sieht kleiner aus“, sagte sie.

Mara drehte sich zu ihr. „Als was?“

„Als das, was daraus kommt.“

Niemand widersprach.

Frau Dr. Seidel öffnete ihre Mappe. Darin lagen mehrere Blätter: Fotos vom Radioinneren, die Aufnahme des kleinen Umschlags, der Magnetbandstreifen, der Zettel mit der Schrift: Zum Bild. Nur wenn Bild nicht reicht. Alles war gedruckt, sortiert, beschriftet. Es wirkte fast harmlos, wie Dokumente wirkten, wenn sie nicht zeigten, was sie den Menschen antaten.

„Das Band wird heute Nachmittag abgeholt“, sagte sie. „Nicht von uns abgespielt. Nicht hier. Nicht ohne Reinigung, Stabilisierung und Übertragung.“

„Also hören wir es heute nicht“, sagte Mara.

„Nicht fachgerecht.“

Mara lächelte schwach. „Das war nicht meine Frage.“

„Doch“, sagte Frau Dr. Seidel. „Nur anders gestellt.“

Mara sah zum Radio.

Es war geschlossen. Stumm. Tot eigentlich. Ein Gerät ohne Strom. Und doch stand es da wie eine Person, der man nicht den Rücken zukehrte.

„Gestern kam aber etwas“, sagte Jonas.

Frau Dr. Seidel nickte. „Ein Geräusch, das wir nicht reproduzieren sollten.“

„Es war eine Stimme“, sagte Hedda leise.

Alle sahen sie an.

Hedda hatte noch immer den Schal umgelegt. Ihre Hände steckten nicht in den Taschen, sondern lagen offen vor ihr. Das machte den Satz stärker.

„Ich sage nicht, wessen Stimme“, fuhr sie fort. „Ich sage nur: Es war eine Stimme.“

Frau Dr. Seidel antwortete behutsam: „Ja. Es klang wie eine Stimme.“

„Sie glauben es nicht.“

„Ich glaube, dass wir sie schützen müssen, indem wir nicht zu schnell glauben.“

Hedda sah sie lange an.

Dann nickte sie.

Mara spürte, wie sich etwas in ihr löste. Nicht die Spannung. Nur ein Knoten daraus. Vielleicht war das die neue Regel dieses Bandes: Eine Stimme brauchte nicht weniger Vorsicht als ein Foto. Vielleicht mehr.

Denn ein Bild konnte man wegdrehen.

Eine Stimme blieb im Körper.

Sie ging durch Knochen, durch Erinnerung, durch Schuld. Sie konnte jemanden zurückholen, ohne ihn wirklich zurückzugeben. Sie konnte ein Wort verändern, das Jahrzehnte lang sicher gewesen war. Mutter. Freundin. Zeugin. Lügnerin. Tote.

Clara.

Mara zwang sich, den Namen nicht laut zu sagen.

Noch nicht.

Die Kaffeemaschine knackte plötzlich in der Stille.

Alle zuckten kaum merklich.

Dann sah Jonas zur Theke. „Das war sie.“

„Sicher?“, fragte Mara.

Er lächelte nicht. „Ziemlich.“

Frau Dr. Seidel schrieb auch das auf.

Mara sah ihr zu. „Alles wird jetzt Geräusch.“

„Alles war vorher schon Geräusch“, sagte die Restauratorin. „Wir haben nur nicht darauf geachtet.“

Der Satz passte zu gut.

Zu diesem Haus, zu diesem Café, zu Elises Zimmer, zu Wänden, die Stimmen getragen hatten, zu Radios in Kellern, zu stummen Anrufen, zu dem alten Lied, das kaum hörbar gewesen war. Die Sache mit dem Foto hatte sie gelehrt, auf Ränder zu schauen. Jetzt musste sie lernen, auf Pausen zu hören.

Mara setzte sich.

Langsam.

Der Stuhl schabte über den Boden. Das Geräusch war plötzlich zu laut.

„Ich weiß nicht, ob ich sie hören will“, sagte sie.

Es war der erste ehrliche Satz des Morgens, der nicht als Beobachtung verkleidet war.

Jonas setzte sich ihr gegenüber. „Du musst nicht sofort.“

„Doch.“

„Mara.“

„Nicht sofort hören. Aber sofort wissen, dass ich es irgendwann tun muss.“

Hedda kam näher. „Eine Stimme zwingt nicht nur die, die hören.“

Mara sah zu ihr.

„Sondern?“

„Auch die, die früher nicht gehört haben.“

Brandt war nicht da.

Und trotzdem stand er für einen Moment im Raum.

Mit seinem Nicht-wissen-Wollen, mit seinen zurückgelegten Bändern, mit seinem Radio, seinem Schuldgeruch aus Keller und kaltem Rauch.

„Walter kommt später“, sagte Jonas, als hätte er denselben Gedanken gespürt.

Mara nickte.

„Willst du das?“

Sie sah auf das Radio. „Wollen ist heute nicht das richtige Wort.“

Frau Dr. Seidel nahm den Zettel mit dem protokollierten Knacken und legte ihn in eine Klarsichthülle. „Wir behandeln ab jetzt jedes Geräusch, jede Beobachtung, jede Berührung als Teil der Kette.“

„Kette“, wiederholte Mara.

Unwillkürlich dachte sie an die Kette, die damals beim Foto aufgetaucht war. An den Anhänger, der nicht für sie gewesen war und trotzdem zu ihr gekommen war. Eine falsche Geschichte konnte an einem echten Gegenstand hängen. Vielleicht konnte eine echte Stimme aus einem falschen Inneren kommen.

„Was schuldet man einer Stimme?“, fragte Mara.

Frau Dr. Seidel sah sie an.

Jonas ebenfalls.

Hedda senkte den Blick.

Niemand antwortete schnell. Gut. Eine schnelle Antwort wäre falsch gewesen.

Schließlich sagte Frau Dr. Seidel: „Zuerst, dass man sie nicht benutzt.“

Mara nickte langsam.

„Und dann?“

Hedda sagte: „Dass man nicht nur hört, was man braucht.“

Das traf.

Mara sah auf das Radio. Genau davor hatte sie Angst. Dass sie in der Stimme nur das suchen würde, was ihr fehlte. Einen Namen. Eine Herkunft. Einen Beweis. Eine Mutter. Eine Schuldige. Dass sie Claras Stimme, falls es Clara war, wieder in eine Funktion zwingen würde, wie sie zuvor das Foto in eine Funktion gezwungen hatte.

Nicht noch einmal.

Nicht mit einer Stimme.

Sie beugte sich vor.

Nicht nah genug, um das Radio zu berühren. Nur nah genug, um den Geruch deutlicher wahrzunehmen: Staub, Metall, kalter Rauch.

„Ich verspreche nichts“, sagte sie leise.

Jonas fragte nicht, wem sie das sagte.

Vielleicht dem Radio.

Vielleicht Clara.

Vielleicht sich selbst.

„Aber ich werde versuchen, nicht nur zu nehmen.“

Das Radio blieb still.

Für einen Moment war diese Stille fast gnädig.

Dann klingelte draußen am Eingang die kleine Türglocke, obwohl niemand die Tür geöffnet hatte.

Mara hob den Kopf.

Jonas stand auf.

Frau Dr. Seidel griff nicht nach dem Radio, sondern nach ihrem Stift.

Die Glocke bewegte sich noch leicht, ein winziger metallischer Nachklang in der Luft. Vielleicht Wind. Vielleicht der Türspalt. Vielleicht Holz, das nachgab. Möglich. Wahrscheinlich. Nicht sicher.

Mara sah zurück zum Radio.

Ihre Hand lag nun näher am Drehknopf als zuvor.

Sie hatte ihn nicht berührt.

Noch nicht.

Der Knopf war dunkel, abgenutzt, stumm. Und trotzdem schien die Luft um ihn herum gespannter zu sein als der restliche Raum.

„Nicht anfassen“, sagte Frau Dr. Seidel leise.

Mara nickte.

Aber sie konnte den Blick nicht lösen.

Draußen ging ein Windstoß über den See. Das Wasser schlug gegen die Steine, dumpf und fern. Im Café antwortete etwas sehr leise.

Ein Knacken.

Diesmal hörten es alle.

Es kam aus dem Radio.

Kein Strom.

Keine Batterie.

Nur Mara, ihre Hand vor dem Knopf, und ein Gerät, das nicht still bleiben wollte.

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Häufige Fragen

Worum geht es in »Die Stimme aus dem alten Radio«?

Ein Radio ohne Strom. Und doch eine Stimme darin: „Wenn du das hörst, hat das Bild nicht gereicht.“ Mara Lenz hat im alten Seehaus-Café ein verstecktes Tonband gefunden – auf dem Magnetband eine Stimme aus dem Sommer 1996, brüchig, halb vom Rauschen verschluckt. Wer das Foto nicht beweisen konnte, hat gesprochen. Aber

Von wem ist »Die Stimme aus dem alten Radio«?

»Die Stimme aus dem alten Radio« ist ein Buch von Andreas Reis.

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An welcher Stelle der Reihe steht »Die Stimme aus dem alten Radio«?

Es ist Band 4 der Reihe »Die Seehaus-Geheimnisse«.

Gibt es eine Leseprobe zu »Die Stimme aus dem alten Radio«?

Ja. Das komplette erste Kapitel »Das Radio auf dem Tisch« steht hier kostenlos zum Lesen und als Hörprobe zum Anhören.

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