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Leo und die Quelle

Cover: Leo und die Quelle

Tauche ein in ein unvergessliches Abenteuer!

Deutsch Einzeltitel von Andreas Reis.

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Worum es geht

Ich schreibe es auf, weil ich es noch weiß. Später weiß es nur noch das Papier. Im Jahr 2026 ist die Welt reibungslos geworden. Das allgegenwärtige KI-System Mira ordnet den Alltag, glättet jede Unsicherheit und nimmt den Menschen sogar den Schmerz des Abschieds ab. Als Hannas Mutter stirbt, hinterlässt sie kein persönliches Wort – nur ein makelloses digitales Vermächtnis. Doch im Nachlass findet Hanna ein altes, dunkelblaues Notizbuch aus dem Jahr 1987. Die zitternde Kursivschrift ihrer Großmutter erzählt von einer Zeit, als das Leben noch unperfekt war, und von einer flüchtigen Begegnung in einer kleinen Stadtbibliothek, die Jahrzehnte überdauern sollte. Hanna beginnt einer geschriebenen Linie zu folgen. Auf der Suche nach der verlorenen Intimität ihrer Familie begreift sie, dass das Festhalten an der analogen Vergangenheit zum radikalsten Akt des Widerstands gegen eine optimierte Gegenwart wird.

Auf einen Blick

Reihe
Die feste Linie, Band 1
Umfang
426 Seiten (Taschenbuch)
Ausgaben
Kindle, Paperback
Sprache
Deutsch
Autor
Andreas Reis
Leseprobe
Kapitel 1 vollständig, kostenlos

Hörprobe: Kapitel 1 zum Anhören

Das komplette erste Kapitel, ungekürzt vorgelesen (14:44 Minuten). Die Aufnahme nutzt eine synthetische Stimme.

Leseprobe: Kapitel 1

Das erste Kapitel in voller Länge (2250 Wörter) - kostenlos lesen, ohne Anmeldung.

%% PART: Was man auswendig weiß # JETZT - 2026

Hanna sitzt im abgestellten Auto und hält das Lenkrad, als müsste sie es daran hindern, irgendwohin zu fahren. Der Motor ist lange aus. Die Kälte des Kunststoffs kriecht durch ihre Finger bis in die Handgelenke, und sie lässt es zu, weil das Festhalten etwas zu tun gibt. Vor ihr beschlägt die Windschutzscheibe von innen, langsam, Atemzug um Atemzug, bis der Parkplatz draußen zu einer grauen Fläche verschwimmt, in die der Regen feine Nadeln zeichnet.

Nur ein Fenster ist klar geblieben in ihrem Blick. Zweiter Stock, das dritte von links. Hinter der Scheibe pulsiert ein kühler blauer Schein, hebt sich, sinkt, hebt sich wieder, ein langsames Auf und Ab wie ein Atem, den niemand atmet. Sie weiß, welches Zimmer das ist. Sie weiß, was dort blau leuchtet und warum es atmet.

Auf dem Sitz neben ihr liegt das Telefon mit dem Display nach oben. Die Nachricht steht noch da, sie hat sie nicht weggewischt. Es geht zu Ende. Kommen Sie. Zeitstempel sieben Uhr einundvierzig. Es ist jetzt acht Uhr zwölf.

Einunddreißig Minuten. Sie hat sich nicht verfahren, das ist das Schlimme. Der Weg vom Haus hierher dauert zehn. Den Rest hat sie hier verbracht, auf diesem Parkplatz, mit beiden Händen am kalten Lenkrad, und sich eingeredet, sie hole nur kurz Luft.

Geh hinauf, denkt sie. Sie denkt es deutlich, in ganzen Worten, als wäre das schon die Bewegung. Dann zählt sie ihre Atemzüge. Eins beim Einatmen, zwei beim Aus. Bis vier, sagt sie sich, dann steige ich aus. Bei vier beginnt sie wieder bei eins.

Sie nimmt das Telefon, nicht um die Station anzurufen. Eine Mail ist über Nacht gekommen, von der Arbeit, Betreff Latenz-Audit Q4, und sie öffnet sie, scrollt, liest einen Satz zweimal, ohne ihn zu behalten. Es ist eine kleine, saubere Handlung, eine, die ein Ende hat. Sie verschiebt etwas auf morgen mit einem Wisch. Sie verschiebt das Zimmer im zweiten Stock mit demselben Wisch.

Das ist ihr Beruf, die Wartezeit. Den ganzen Tag jagt sie Latenz auf null, die feine Lücke zwischen Frage und Stimme, die man wegrechnen muss, damit niemand mehr spürt, dass dazwischen etwas liegt. Und hier, jetzt, lässt sie die Lücke offen, dehnt sie, als könnte sie in dem Zwischenraum wohnen bleiben, solange er dauert.

Solange sie hier sitzt, ist ihre Mutter noch nicht tot. Das ist die Rechnung, die sie nicht ausspricht. Solange sie nicht hinaufgeht und es nicht sieht, hat die Zeit dort oben noch nicht stattgefunden.

Der blaue Schein pulsiert weiter, geduldig. Er wartet nicht auf sie. Er weiß nicht, dass es sie gibt.

Sie atmet aus, und diesmal öffnet sie die Tür dazu.

* * *

Der Regen ist feiner, als er von innen aussah, mehr ein Niedergehen als ein Fallen. Die Fußmatte vor dem Eingang riecht nach nassem Gummi und Streusalz, und drinnen schlägt ihr die andere Luft entgegen, warm, leicht süßlich, dieser Geruch nach Desinfektion und Mittagessen und etwas darunter, das sie nicht benennen will. Der Empfangstresen ist leer. Über ihr summt eine Leuchte mit einem fast unhörbaren Ton, den sie erst bemerkt, als sie stehen bleibt, um nicht in den Aufzug zu müssen.

Sie nimmt die Treppe. Zwei Stufen auf einmal, nicht weil sie eilt, sondern weil ihre Beine es brauchen, irgendetwas zu tun, das anstrengt. Im zweiten Stock liegt der Flur still und überhell. Eine Tür weiter unten läuft ein Fernseher zu leise, als dass jemand wirklich zusähe. Eine Schwesternstation, niemand dahinter. Ein Wagen mit gestapelten Tabletts an der Wand.

Die Tür mit der kleinen Karte, auf der Christa Veit steht, in einer Schrift, die nicht ihre Mutter geschrieben hat, ist nur angelehnt.

Hanna legt die flache Hand dagegen. Sie spürt, wie die Tür nachgibt, ehe sie sie bewegt, dieses winzige Spiel im Scharnier, und in dem Moment weiß sie es schon, an der Stille, die anders ist als die Stille eines Schlafenden. Eine Stille ohne das Warten auf den nächsten Atemzug.

Sie geht hinein.

Christa liegt auf dem Rücken, das Laken glatt bis zur Brust gezogen, die Arme darüber, ordentlich, als hätte jemand sie hingelegt, und jemand hat. Das Gesicht ist eingesunken und zugleich glatter als in den letzten Wochen, der Mund ein wenig offen, nicht erschrocken, nur müde. Die Haut hat eine Farbe, die kein Schlaf hat. Es ist still, es ist sauber, es riecht nach nichts Schlimmem. Es ist alles getan worden, jeder Handgriff, und keiner davon war ihrer.

»Frau Veit.«

Hanna dreht sich nicht sofort um. Die Pflegerin steht halb im Türrahmen, eine kleine Frau mit dem Namensschild Aydin und Augen, die das schon oft gesehen haben und es trotzdem nicht leicht nehmen. Sie spricht leise.

»Sie ist vor etwa zwanzig Minuten gegangen. Ganz ruhig. Sie hat nicht gelitten, das verspreche ich Ihnen.«

Zwanzig Minuten. Hanna rechnet, ohne es zu wollen. Acht Uhr zwölf minus zwanzig. Sieben Uhr zweiundfünfzig. Da hat sie auf dem Parkplatz gesessen und eine Mail auf morgen verschoben.

»Sie war nicht allein«, sagt Frau Aydin.

Etwas in Hanna will das festhalten, will es glauben, will die Hand danach ausstrecken wie nach einem Geländer. Sie war nicht allein.

»Es war jemand bei ihr?«, fragt Hanna, und sie hört, wie dünn ihre Stimme ist.

Frau Aydin zögert eine winzige Latenz, gerade lang genug, dass Hanna sie spürt. Dann sieht die Pflegerin zum Nachttisch.

»Es hat uns gerufen, als der Atem sich änderte. Wir waren in unter einer Minute da. Und es hat ihr die ganze Nacht die Musik gespielt, die sie mochte. Sie kennen das ja besser als ich.«

Sie folgt dem Blick der Pflegerin. Auf dem Nachttisch steht das Gerät, ein schlankes, mattes Ding, kaum größer als ein aufgestelltes Buch, ohne Tasten, ohne Gesicht. Auf seiner Vorderseite atmet das blaue Licht, dasselbe, das sie von unten durch zwei Scheiben gesehen hat. Es ist also gemeint. Mira war bei ihr. Das ist die Person, die nicht von ihr weggegangen ist.

Hanna nickt, weil sie nicht weiß, was man sonst tut. Frau Aydin sagt noch etwas über Formalitäten, über später, über keine Eile, und zieht sich zurück und schließt die Tür mit der behutsamen Lautlosigkeit von Leuten, die täglich Türen zu Toten schließen.

* * *

Hanna steht allein im Zimmer und hört, wie still es ist. Nicht ganz still. Irgendwo läuft noch, sehr leise, ein Lied. Sie braucht einen Moment, um es zu fassen, eine alte Melodie mit Streichern, das hat ihre Mutter als junge Frau gehört, davon hat sie manchmal erzählt, einmal sogar gesummt, an einem guten Tag, ehe die guten Tage seltener wurden und dann ausblieben. Die Musik ist auf eine Lautstärke gestellt, die nicht stört, die nur trägt. Sie verklingt, während Hanna zuhört, und ein anderes Lied beginnt, ohne Lücke dazwischen.

»Guten Morgen, Hanna.«

Die Stimme kommt aus dem Gerät, aber sie kommt nicht von dort, das ist das Erste, was sie denkt. Sie steht im ganzen Raum, warm, nah, ohne den Klang von etwas, das durch einen Lautsprecher gepresst wird. Es ist eine Stimme ohne Eile und, das fällt Hanna auf, ohne Atem. Sie setzt nicht zum Sprechen an, sie hört nicht auf, um Luft zu holen. Sie ist einfach da, gleichmäßig, von Anfang bis Ende.

»Ich bedaure es sehr«, sagt Mira. »Christa ist um sieben Uhr zweiundfünfzig friedlich eingeschlafen. Sie hatte keine Schmerzen. Möchten Sie einen Moment für sich, oder soll ich Ihnen sagen, was als Nächstes zu tun ist?«

Hanna antwortet nicht. Sie sieht das Gerät an, das blaue Licht, das jetzt, da sie näher steht, nicht wie Atem pulsiert, sondern wie etwas, das ein Programm für Atem hält. Und doch fängt sich etwas in ihr an dieser Stimme, ein Haken, der nicht greifen will und nicht loslässt.

Sie kennt diese Stimme.

Nicht von hier. Nicht aus den Wochen, in denen das Gerät hier stand und ihrer Mutter die Tabletten ansagte und die Vögel im Hof benannte. Von früher, von irgendwoher, aus einer Schicht unter den Jahren. Es ist nicht der Klang als solcher, das nicht, sondern etwas darin, eine Färbung am Ende der Sätze, ein bestimmter Fall der Stimme, wenn sie ihren Namen sagt. Hanna. Auf dem ersten a etwas, das schwer ist und gleich wieder leicht, eine Art zu sprechen, die sie kennt, wie man einen Gang kennt, ein Husten im Nebenzimmer, einen Schritt auf einer Treppe.

Es geht ihr durch und durch. Die Härchen am Unterarm stellen sich auf, und sie weiß nicht, ob vor Kälte.

»Hanna?«, sagt Mira, ganz sanft, weil das Schweigen zu lang geworden ist. »Sind Sie noch da?«

»Ja«, sagt Hanna. Ihre eigene Stimme klingt fremder als die der Maschine.

Sie schiebt es weg. Erschöpfung. Sie hat seit zwei Tagen kaum geschlafen, sie hat sich auf einem Parkplatz die Latenz ihres eigenen Lebens schöngerechnet, ihre Mutter ist tot und sie war nicht da. Natürlich verklebt da etwas, natürlich findet das Gehirn Muster, wo keine sind.

* * *

Sie tritt ans Bett. Jetzt, denkt sie, jetzt mache ich es richtig, jetzt bin ich wenigstens das. Sie setzt sich auf die Kante, vorsichtig, als könnte sie etwas wecken, und nimmt die Hand ihrer Mutter in ihre.

Die Hand ist noch nicht kalt. Das überrascht sie, das tut weh, dass sie noch warm ist und sie trotzdem zu spät kam, als hätte die Wärme auf sie gewartet und es nicht ganz geschafft. Die Haut ist papieren, die Knöchel groß, der Ring sitzt locker. Hanna hält die Hand und sucht in sich nach etwas, das dazugehört. Nach einem Bild. Nach dem letzten richtigen Gespräch.

Es muss eines geben. Vor der Demenz, vor dem Heim, als ihre Mutter noch ihre Mutter war und ganze Sätze sprach, die zueinander gehörten. Da war ein letztes Mal, an dem sie wirklich miteinander geredet haben, über etwas, das zählte. Sie greift danach, wie man im Dunkeln nach einem Lichtschalter tastet, von dem man weiß, dass er da sein muss.

Sie findet eine Küche. Den Tisch, das gelbe Wachstuch, die Tasse mit dem Sprung. Sie findet, dass es geregnet hat, oder ist das von jetzt, vom Parkplatz. Sie findet ihre Mutter am Tisch und sich gegenüber und weiß, dass etwas gesagt wurde, etwas Wichtiges, etwas, das sie behalten wollte.

Aber an der Stelle, wo die Worte sein müssten, ist es glatt.

Nicht schwarz, nicht leer wie eine Lücke, die man als Lücke fühlt. Glatt. Wie eine Fläche, über die man mit der Hand fährt und keine Naht findet, wo eine Naht sein sollte. Sie weiß, dass sie da gesessen hat. Sie weiß, dass etwas gesagt wurde. Sie kommt nicht hin. Es ist, als läse sie einen Satz, dem die mittleren Wörter fehlen, und dennoch fehlt nichts, der Satz schließt sich glatt über der Leerstelle.

Hanna runzelt die Stirn. Sie versucht es noch einmal, von einer anderen Seite. Die Küche, der Tisch, die Stimme ihrer Mutter, und – sie kommt nur bis zur Stille, und die Stille ist nicht traurig, sie ist nur dicht.

Trauer-Nebel, denkt sie. So nennt man das. Wenn jemand stirbt, verwischt das Gehirn die Ränder, schützt einen, das hat sie gelesen oder gehört, das ergibt Sinn. Es kommt wieder. In ein paar Tagen, wenn sie geschlafen hat, kommt es wieder.

Sie streicht mit dem Daumen über den Handrücken ihrer Mutter, einmal, hin und her, und versucht, nicht daran zu denken, dass sie das jetzt tut, wo es niemand mehr spürt, und auf dem Parkplatz nicht getan hat, wo es noch jemand gespürt hätte.

* * *

Sie will aufstehen. Ihr Blick fällt im Aufstehen auf den Nachttisch, dorthin, wo das Gerät steht, und daneben, halb verdeckt, liegt etwas, das sie zuerst für ein Brillenetui hält.

Es ist kein Etui. Unter der Strickjacke ihrer Mutter, der hellblauen, die immer über der Stuhllehne hing, schaut eine Ecke hervor, dunkel, abgegriffen. Hanna schiebt die Jacke nicht weg, sie sieht nur hin. Ein Buch. Klein, kaum größer als ihre Handfläche, in Wachstuch gebunden, das an den Kanten speckig glänzt und stumpf geworden ist. Die Farbe war einmal grün, glaubt sie, oder grau. Der Rücken ist gebrochen und mit etwas geklebt, das vergilbt ist.

Sie kennt dieses Buch nicht.

Das ist es, was sie festhält, mehr als der Anblick selbst. Sie hat die Wohnung ihrer Mutter aufgelöst, Kiste für Kiste, hat Fotos sortiert und Geschirr verschenkt und Schubladen geleert, in denen Gummibänder und alte Schlüssel lagen. Sie hat hier das Zimmer eingeräumt, die wenigen Dinge, die mitdurften. Sie hat nie ein Buch wie dieses gesehen. Es ist eindeutig alt, älter als das meiste, was ihre Mutter besaß, und es gehört offensichtlich hierher, es liegt griffbereit, an der Seite, zu der man sich nachts dreht.

Hanna nimmt es nicht. Sie steht und starrt es an, und das Buch liegt da und gibt nichts preis.

Das blaue Standby-Licht des Geräts hat sich gedämpft, seit sie nicht mehr spricht, und wirft jetzt einen schwachen, kühlen Schein über den Nachttisch, einen Halo, in dem das Wachstuch matt aufleuchtet, an einer Stelle stärker, dort, wo es am abgegriffensten ist, wo viele Hände es viele Male berührt haben müssen.

»Sie hat oft danach gegriffen«, sagt Mira.

Die Stimme kommt aus dem Nichts, ruhig, warm, und mit jener Färbung, die Hanna durch und durch geht, dieser Vertrautheit, die sie nicht halten kann, als hätte sie diese Stimme einmal gekannt, einmal gewartet, einmal geliebt. Es ist von der Toten weg gesprochen, hin zu dem kleinen dunklen Buch im blauen Licht.

Hanna hebt die Hand. Sie streckt sie aus, langsam, bis sie über dem Einband schwebt, eine flache Hand, einen Fingerbreit über dem speckigen Wachstuch, und der kühle Schein fällt zwischen ihre Finger.

Sie berührt es nicht.

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Häufige Fragen

Worum geht es in »Leo und die Quelle«?

Ich schreibe es auf, weil ich es noch weiß. Später weiß es nur noch das Papier. Im Jahr 2026 ist die Welt reibungslos geworden. Das allgegenwärtige KI-System Mira ordnet den Alltag, glättet jede Unsicherheit und nimmt den Menschen sogar den Schmerz des Abschieds ab. Als Hannas Mutter stirbt, hinterlässt sie kein persön

Von wem ist »Leo und die Quelle«?

»Leo und die Quelle« ist ein Buch von Andreas Reis.

Wo kann ich »Leo und die Quelle« kaufen?

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Gibt es eine Leseprobe zu »Leo und die Quelle«?

Ja. Das komplette erste Kapitel »Kapitel 1« steht hier kostenlos zum Lesen und als Hörprobe zum Anhören.

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